Alternative Gesundheitsbehandlungen
Jeder hält den Schlüssel zu seiner eigenen Heilung, aber manchmal braucht der Körper ein wenig Hilfe. Genau das ist meine Aufgabe. Als erfahrene Tierheilpraktikerin arbeite ich eng mit Ihnen zusammen, um das Gleichgewicht bei ihrem Tier wiederherzustellen und seine Mitte zu finden.
Akupunktur
Diese kann in Verbindung mit anderen alternativen Therapien eingesetzt werden. Dabei wird das ganze Tier berücksichtigt. Es werden die natürlichen Heilungsprozesse jedes Patienten aktiviert und sein körperliches und emotionales Wohlbefinden wiederhergestellt.
Oft hört man im Zusammenhang mit der Traditionellen Chinesischen Medizin und Akupunktur den zentralen Begriff des sogenannten Energieflusses. Doch was versteht man in der Akupunktur unter dem Energiefluss überhaupt und welche Rolle spielt er in der Behandlung?
Etwas verkürzt gesagt, heißt Gesundheit In der Traditionellen Chinesischen Medizin, dass die körperliche Lebensenergie, auch Qi genannt, ungehindert fließen können muss. Stockt dieser natürliche Fluss der Energien, können Krankheiten durch diese Blockaden entstehen. Die Akupunktur kann diese Blockaden lösen und den ungestörten Energiefluss somit wiederherstellen.
Um dies zu erreichen, bedient man sich in der Akupunktur der Meridiane, die im Prinzip spezielle Leitbahnen der Lebensenergie darstellen und zum zentralen Ansatzpunkt der Behandlung dienen. Entlang der zwölf Haupt- und acht Extrameridianen befinden sich mehr als 300 fest definierte Akupunkturpunkte unsichtbar an der Körperoberfläche. In der Akupunktur werden diese Meridiane, die mit Nerven, Muskeln, Organen und Schmerzzentren verbunden sind, über die speziellen Akupunkturpunkte stimuliert.
Low-Level-Lasertherapie
Osteopathie
Die Osteopathie unterscheidet sich durch drei Systeme, die aber auf verschiedenen Ebenen miteinander verknüpft sind und sich gegenseitig beeinflussen.
Die drei Systeme bezeichnet man als
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Strukturelles und Parietales System
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Viscerales System
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Cranio-Sacrales System
und müssen von einem erfahrenen Osteopathen zwingend beherrscht werden. Nur so kann er die Ursachen für Krankheitsbilder oder Beschwerden erkennen, um sie anschließend fachgerecht behandeln zu können. Alle drei Systeme der Osteopathie gehören zu einem ganzheitlichen Behandlungskonzept und fließen gemeinsam in eine osteopathische Behandlung ein.
parietale Osteopathie:
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Muskel-Energie-Techniken
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manuelle Mobilisation
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Manipulation mit Impuls
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Strain-Counterstrain-Techniken
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rhythmische Mobilisationstechniken
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HVLA-Thrusttechniken / Chiropraktische Griffe
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Jones Techniken
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Bindegewebstechniken / Faszientechniken
Die parietalen Osteopathie wird zum Beispiel bei Sport- oder Unfallverletzungen, Faszienverklebungen, Haltungsschäden oder Rückenschmerzen eingesetzt.
viszerale Osteopathie:
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Verklebungen gelöst
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uneingeschränkte Gleitfähigkeit der Organe unterstützt
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Beweglichkeit der Organe gefördert
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Störungen des Nervensystems behandelt
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Störungen der Blutgefäße behandelt
craniosacrale Osteopathie:
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Erkrankungen des Bewegungsapparates
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chronische Schmerzzustände
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neurologische Erkrankungen


Mobile Pferdewaage
warum ist das Wiegen von Pferden sinnvoll?
1. Entwicklungsbeobachtung
Insbesondere Besitzer von Jungpferden entscheiden sich bewusst dafür, die Entwicklung ihres Pferdes aktiv zu begleiten. Gerade in den ersten Lebensjahren, etwa bis zum Alter von neun Jahren, unterliegen Pferde kontinuierlichen körperlichen Veränderungen. Während einige Tiere noch im Wachstum sind, entwickeln andere vermehrt Muskelmasse oder nehmen gezielt an Körperumfang zu. Eine regelmäßige Gewichtskontrolle ermöglicht eine objektive Beurteilung dieser Entwicklungsprozesse.
2. Exakte Dosierung von Wurmkuren
In der Praxis wird die Dosierung von Wurmkuren häufig geschätzt, was zu Ungenauigkeiten führen kann. Eine pauschale Verabreichung, beispielsweise auf Basis eines angenommenen Gewichts von 600 kg, birgt Risiken.
Eine Überdosierung kann die Entgiftungsorgane, insbesondere bei jungen oder älteren Pferden, erheblich belasten. Eine Unterdosierung hingegen begünstigt die Entwicklung von Resistenzen bei Parasiten gegenüber den eingesetzten Wirkstoffen. Eine exakte Gewichtsermittlung ist daher essenziell für eine sachgerechte und verantwortungsvolle Entwurmung.
3. Dosierung von Medikamenten und Sedativa
Auch bei der Verabreichung von Medikamenten oder Sedierungen ist das Körpergewicht eine zentrale Bezugsgröße. Zwar verfügen Tierärzte über große Erfahrung in der Gewichtsschätzung, jedoch können bereits geringe Abweichungen – insbesondere bei kleineren Rassen wie Shetlandponys – eine relevante Fehldosierung darstellen. Ein bekanntes, genaues Gewicht erhöht somit die Sicherheit und Genauigkeit der Behandlung.
4. Bedarfsgerechte Fütterung
Der Futterbedarf eines Pferdes, insbesondere im Hinblick auf Raufutter wie Heu, steht in direktem Zusammenhang mit dem Körpergewicht. Eine fundierte Kenntnis des Gewichts erleichtert die Planung der täglichen Futterration und hilft, Über- oder Unterversorgung frühzeitig zu erkennen. Auch die Dosierung von Zusatzfuttermitteln wie Mineral- oder Kraftfutter erfolgt stets gewichtsabhängig.
5. Gewichtskontrolle und Gesundheitsprävention
In einer zunehmend wohlstandsgeprägten Haltungsumgebung neigen auch Pferde häufiger zu Übergewicht. Hochkalorische Futtermittel, freie Futterverfügbarkeit sowie ganztägiger Weidezugang können, insbesondere bei leichtfuttrigen Rassen, zu einer übermäßigen Gewichtszunahme führen.
Übergewicht stellt einen bedeutenden Risikofaktor für Stoffwechselerkrankungen wie das Equines Metabolisches Syndrom dar. Eine regelmäßige Gewichtskontrolle ermöglicht es, frühzeitig gegenzusteuern und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Bei bereits bestehenden Erkrankungen ist eine engmaschige Kontrolle des Gewichtsverlaufs unerlässlich.
6. Transport und rechtliche Aspekte
Beim Transport von Pferden, sei es bei Stallwechseln, Trainingsfahrten oder Turnierbesuchen, spielt das Gewicht eine entscheidende Rolle. Die Kenntnis des tatsächlichen Körpergewichts erleichtert die Einhaltung der zulässigen Anhängerlast sowie des maximalen Gesamtgewichts.
Ein dokumentiertes Gewicht, beispielsweise im Equidenpass, kann im Falle einer Kontrolle als Nachweis dienen. Eine Überladung stellt nicht nur ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, sondern kann auch rechtliche Konsequenzen und finanzielle Belastungen nach sich ziehen.

Physiotherapie
Die Physiotherapie – auch Krankengymnastik genannt – zählt zu den konservativen Behandlungsformen. Im Gegensatz zu einer invasiven Operation wirken physiotherapeutische Maßnahmen nicht „einschneidend“.
Ihre heilende Funktion erreicht die Physiotherapie, indem der Tierphysiotherapeut von außen auf die jeweiligen Körperregionen einwirkt. Hat Ihr Hund beispielsweise Gelenkschmerzen oder entzündete Gewebe, hilft die Physiotherapie dabei, die Durchblutung zu steigern und Heilungsprozesse zu beschleunigen.
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bei neurologischen Problemen (z.B. Bandscheibenvorfall)
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bei Erkrankungen der Gelenke (z.B. Arthrose, Fehlstellungen)
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im Rahmen einer Schmerztherapie
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bei Störungen der Skelettmuskulatur (z.B. Muskelschwäche, Zerrungen)
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vor und nach Operationen (z.B. nach Unfällen)
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zur Steigerung der Beweglichkeit (z.B. bei alten oder sportlichen Hunden)

Dry Needling
Muskelverspannungen und Triggerpunkte sind oft die Ursache von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Beim Dry Needling (DN) wird eine sterile Akkupunkturnadel gezielt in den Triggerpunkt gestochen. Es kommt zur Entspannung der verkrampften Muskulatur und zur Auflösung der Triggerpunkte. Die Durchblutung wird angeregt. Die Schmerzen lassen nach.


